Zur Ausstellung
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Eine Ausstellung von Mel e Logan mit Künstler:innen und Kollaborateur:innen:Jana Saleh, Sonja Bäumel, Julie Jebeile, Lisa Walker, Charlotte Jarvis, Monica C. LoCascio, Barbis Ruder, Bela Borsodi, Tracy Thompson, Sei Jeung, Martina R. Fröschl, Victoria Keddie, Sofia Gutierrez Escobar, Flynn by Malpractice (Chiara Kristler & Marcin Ratajcyk), Aeon Gawa (Hartwin Haselbauer) mit Otto Rotermundt, MAX HYPER, Margherita Pruneti, Brii Power und tin.hoc, Noor Stenfert Kroese und Amir Bastan, Tracy Emin
Abbildungen
Text
Viele Welten und Arbeiten, die miteinander interagieren: Die Arbeiten umfassen Zeichnungen, Malereien, Videoprojektionen und interaktive Klangskulpturen, die von den Besucher über Antennen, Theremin-ähnliche Klanginstrumente, aktiviert werden. Die Landschaften und rauchigen Welten der Ausstellung sind aus einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit Körperflüssigkeiten und akustischer Aktivierung hervorgegangen – Phänomenen, die in unserem Alltag dem Blick verborgen bleiben. Während Darmbakterien zu Fantasievögeln werden, nehmen Demodex, die mikroskopisch kleinen Parasiten, eine menschenähnliche Gestalt an und tragen Schmuck. Warum auch nicht? Schließlich ist allgemein bekannt, dass Bakterien höfliche und soziale Wesen sind. Ein nicht kooperierendes Bakterium bekommt die „kalte Schulter“ gezeigt, so formulieren es Wissenschaftler, die bakterielle Interaktionen untersuchen. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass das Teilen von Ressourcen und gemeinschaftliches Arbeiten älter sind als die menschliche Existenz. Marchantia, jene Pflanze, die als Bindeglied zwischen dem Leben im Wasser und der Besiedlung des Landes durch die ersten Lebensformen betrachtet wird, erscheint in dichten Ölgemälden – als Porträt einer Abstammungsgeschichte. Logan versammelt Kollaborationen und Skizzen zu Chimären und erweitertem Leben sowie jüngere Klangaufnahmen und frühere gemeinsame Arbeiten. Logan versammelt Kollaborationen und Skizzen zu Chimären und erweitertem Leben, jüngere Klangaufnahmen und frühere gemeinsame Arbeiten, die sich in einer Sphäre von Kunst und Wissenschaft verbinden, die dem „Salon“ und der Tradition der von wissenschaftlicher Forschung beeinflussten künstlerischen Aktivitäten des frühen 20. Jahrhunderts nahesteht. Inter Acting Buggy Worlds findet Aktivierung im Fantastischen und lässt die Wissenschaft nachziehen.
Programm
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Eröffnung